Unterricht

Hier finden Sie Informationen zu Unterrichtstätigkeit, Unterrichtskonzepten und Inhalten.

Wo findet der regelmäßige Musikunterricht statt?

JH beim Strassentheater Foto: Dr. Birgit Bornemeier

JH beim Strassentheater Foto: Dr. Birgit Bornemeier

Gitarrenunterricht in Detmold: Privat, in angenehm ruhiger Atmosphäre kann man hier Gitarre spielen lernen. Jede Musikrichtung verlangt im Grunde nach einer eigenen Technik, nachdem ich in so ziemlich jeder Stilistik buchstäblich meine Finger drin hatte, ist mir das bewusst. Einerseits gehe ich als Grundlage zwar dennoch von der klassischen Spielweise aus, aber entwickle je nach Bedarf von da aus das Konzept mit dem Schüler weiter und mache entsprechende Unterschiede bewusst. Der Rocker rockt aus der Hüfte, ein Jazzer swingt die Gitarre höher, der Klassiker spielt mit Stütze und so mancher Liedermacher schlägt die Beine übereinander… Klischees einerseits, aber das hat auch seine Gründe und am Ende des Tages müssen wir alle „locker bleiben“ und eine organische und vor allem anatomisch gesunde Spielweise finden, um mit möglichst großer Leichtigkeit einerseits, aber dennoch genau auf den Punkt dosierter Körperspannung zum Ziel zu kommen, auch wenn wir „nur“ Songs lernen wollen. Neuere wichtige Anregungen hierzu waren u.a. der Unterricht bei Thomas Offermann, Berlin und vor allem die Resonanzlehre von Thomas Lange, der mir selbst enorm auf die Sprünge geholfen hat.

Unterrichtsschwerpunkte sind akustische und elektrische Gitarre in den Bereichen klassische Gitarre, Fingerstyle, Strumming, Picking, Rhythmusgitarre in Bandsituationen, Liedbegleitung und Improvisation. Stilistisch biete ich ein weites Feld zwischen Jazz, Blues, Klassik, Folk, Rock, Pop usw. Auf Anfrage gibt es auch Unterricht für Bass, Ukulele und sogar Mandoline. Der Musikunterricht kann sowohl in wöchentlicher Regelmäßigkeit erfolgen, als auch in einzeln gebuchten Stunden. Sie hätten gern eine Probestunde, um mich kennen zu lernen und alles Weitere zu besprechen? Kein Problem, rufen Sie einfach an unter 05231 615620, oder schreiben Sie eine E-Mail. Kontakt

Paderborn: Zusätzlich unterrichte ich an der Schule für Musik. Bei Interesse bitte direkt an die Schule wenden.

Als Gitarrist und Gitarrenlehrer biete ich natürlich auch gerne Workshops an: besonders auf mittlerem Niveau haben sich Workshop Themen, wie Orientierungstipps zu 5 Lagen auf dem Griffbrett (CAGED), Jazz und Blues Akkorden oder technische Workshop zum Thema Verstärkung von akustischen Instrumenten bewährt. Bei Interesse sprechen Sie mich an.

Als Musiker ist man ewiger Student!
In diesem Sinne richtet sich das Angebot an jene, die mehr wissen wollen, ob Anfänger, Fortgeschritten oder Profi. Denn wir wollen alle weiterkommen, uns entwickeln und immer mehr herausfinden, ertüfteln, erspielen, erfahren was uns Spaß macht. Gerne helfe ich auch jenen weiter, die sich beruflich fortbilden wollen, oder z.B. selbst als Gitarrenlehrer tätig sind und ihre eigenen Methoden reflektieren und überprüfen, oder ihren Horizont erweitern wollen.

„Vom Gitarrenspiel zum Musik machen!“ Sie suchen einen Gitarrencoach?
Einen Partner, der zeigt, worauf es bei all der Informationsflut wirklich ankommt? Ob regelmässiger Gitarrenunterricht, Workshops, „gelegentlich ’ne Packung holen“, egal welche musikalische Stilrichtung, gern helfe ich individuell und praxisnah mit 30 Jahren Erfahrung weiter.

Die Philosophie
Hier ist der Gitarrenlehrer ein Gitarren-Coach: ein Partner, der mit einem riesigen Fundus von Erfahrungen helfen kann, mit Spaß die eigene musikalische Identität zu erforschen. Ein Gitarrencoach ist kein einfacher Berater. Vor allem ist er neutral gibt Tipps, Hilfen, Anregungen und sorgt dafür, dass nicht zu große Wissensbrocken auf einmal abgebissen werden, sondern verdauliche „gehirn-gerechte“ Stückchen , die viele kleine Erfolgserlebnisse bringen. In der heutigen Zeit der Medienflut ist es schon lange kinderleicht, an die nötigen Informationen zu jedem Thema heranzukommen. Aber sie zu selektieren, damit umzugehen, kann unlösbare Probleme mit sich bringen, dafür braucht man einen Coach. Das ist vergleichbar mit einer Hebamme, die Geburt muss man schon selber machen… Es geht aber auch andersrum: der Schüler bringt dem Musiklehrer neue Anregungen hält ihn jung was zeitgemäße Stilistiken angeht, fordert ihn heraus über seinen musikalischen Tellerrand zu schauen. Lehrer und Schüler brauchen sich gegenseitig und befruchten einander. In der Musik bleibt man ewiger Student, sagte einst Joe Pass zu mir. DAS ist es gerade was den Spaß macht: der Weg ist das Ziel!
Also kein autoritärer Chef, der von oben herabblickt sondern gemeinsames Arbeiten.

Unterrichtskonzept

JH, Strassenfest, Detmold - Foto: Dr. Birgit Bornemeier

JH, Strassenfest, Detmold – Foto: Dr. Birgit Bornemeier

Bei meinem Unterrichtskonzept geht es primär darum, musikalische Selbstständigkeit zu schulen, eine Klangvorstellung auf das Instrument zu übertragen, um mit Freude möglichst schnell vom Gitarrenspiel zum Eigentlichen zu kommen: darum geht’s doch! Musik machen ist nicht nur „Press the right buttons at the right time.“ Es geht um den Ausdruck von Gefühl, die Menschlichkeit, Magie des Augenblicks oder vielleicht manchmal ganz  schlicht um Selbstverwirklichung, die vielen individuellen Gründe jedes Einzelnen. Ein hoher Anspruch, der immer wieder dankbar angenommen wird. Ein Unterrichtskonzept, das für absolute Anfänger, Schulkinder, Spätberufene, Wiedereinsteiger, Hobbymusiker, berufliche Fortbildung für Gitarrenlehrer und aktive Musiker gleichermaßen für jedes Level und Alter geeignet ist, muss erst mal skeptisch machen. Was nach allen Seiten offen ist, kann ja nicht ganz dicht sein, oder?
Natürlich ist eins der Ziele des erfolgreichen Unterrichtskonzeptes, dem Schüler die musikalischen Grundlagen zu vermitteln. Andererseits sind die verschiedenen Spieltechniken der Gitarre ein großes Thema. Sehr groß, wenn man bedenkt, wie sehr sich die bevorzugten Stilrichtungen auf der Vielzahl von Gitarrentypen unterscheiden können. Vor allem soll es aber darum gehen, eigene musikalische Ideen sicher umzusetzen. Im Rahmen des Unterrichts werden je nach Bedarf die verschiedensten Stilistiken wie Rock, Jazz, Blues … kennen gelernt.
Das kann nur funktionieren, wenn man sich individuell auf den Schüler im Mittelpunkt einstellt. Der Schüler wählt aktiv die jeweilige Vorgehensweise und kann bei einem riesigen Angebot aus dem Vollen schöpfen und am Wissens-Buffet seinen individuellen Hunger stillen. Hier ein paar Beispiele:

Der Einstieg in die Welt der Gitarre: Anfängerunterricht
Das flexible Unterrichtskonzept für Anfänger jeden Alters. Einfache Liedbegleitung, einstimmiges Melodiespiel, die ersten Akkorde und vieles Mehr werden hier vermittelt. Gerade hier am Anfang braucht es einen qualifizierten Unterricht mit ganzheitlichem Ansatz, um von Anfang an Haltungsfehler zu vermeiden, nicht zu viel zu drücken und nicht die Finger die ganze Arbeit machen zu lassen, sondern die Arme, ja den ganzen Körper mit einzubeziehen. Der Schüler wird sensibilisiert um möglichst entspannt Gitarre zu spielen und nicht mit der Gitarre zu kämpfen. Denn gerade am Anfang ist die Hürde groß und der Spaß schnell versaut.

Frischer Wind: „How about some groove?“

JH beim Strassentheater Foto: Dr. Birgit Bornemeier

JH beim Strassentheater Foto: Dr. Birgit Bornemeier

Nach dem Motto weg von der Lagerfeuerklampfe geht’s hier zum nächsten Level, für jene, die mit den Grundlagen vertraut sind und mehr wollen. Der Quereinsteiger, der schon länger vor sich hin schrummelt, oder der Anfänger der so langsam zum Fortgeschrittenen wird, oder vielleicht der Singer/Songwriter der interessantere Begleitmöglichkeiten sucht wären hier richtig. Nachdem hier anhand von 5 Lagen erst mal ein Überblick über das gesamte Griffbrett geschaffen wird, soll es uns darauf aufbauend um den kreativen Umgang mit Akkorden und Begleitmöglichkeiten gehen. Dabei auftretende technische und theoretische Probleme werden gleich mit geklärt. Neben dem obligatorischen Blick über den stilistischen Tellerrand mit Beispielen aus Folk, Blues, Pop, Rock, Funk, Soul, Rock’n’Roll und Jazz und deren Mixturen werden reizvolle groovige Begleitungen für eine oder mehrere Gitarren erarbeitet, wir wollen aber auch mal mehrstimmigen Gesang probieren, oder uns der Improvisation und Solospiel widmen. Insgesamt geht es so um Vertiefung der Griffbrettkenntnisse, Spieltechniken, Tipps zum eigenen Repertoire und etwas Theorie bei der Verwirklichung der individuellen Ziele.
Gerade auf diesem Level muss das Konzept so offen wie möglich gestaltet werden, hier entscheidet sich oft, wie es mittel- bis langfristig weiter gehen soll.

Klassik Gitarre/ Fingerstyle Gitarre
Ein viel weiterer Bereich als gemeinhin vermutet: spannt sich hier der Bogen von den alten Meistern und Komponisten aus vergangenen Jahrhunderten bis hin zu zeitgenössischen Musik einerseits als auch zu den Fingerstyle Gitarristen heutiger Zeit, die eigene Stücke für Gitarre arrangieren oder Stücke bearbeiten, wie z.B. die Musik der Beatles oder Filmmusik. Spieltechnik, Tonbildung und Gestaltung stehen hier seit vielen Jahrzehnten im Vordergrund. Aber auch das notwendige Rüstzeug um eigene Bearbeitungen zu schaffen könnte gefragt sein. Natürlich ist ein gewisser Respekt vor den Originalen angesagt, andererseits kann aber auch ein spielerischer Umgang mit der Literatur hier sehr hilfreich sein, mit einem Quäntchen Improvisation „erspielte“ Stücke werden dem Gitarristen oft klarer, der Umgang lockerer und das Ergebnis sicherer. Jenseits der strikt klassischen Gitarre geht es um Fingerstyle Techniken Stilistiken und Solo Repertoire: wie werden Stücke arrangiert, wie funktionieren die Gitarrenmusik, die Harmonielehre, die Spieltechniken, wie kommt man dahin die Stücke seines Lieblingsgitarristen zu spielen….und, und, und….

Pop und Rock Gitarre: Fit für die Band

Beatles Festival Detmold- Foto: Birgit Bornemeier

Beatles Festival Detmold – Foto: Birgit Bornemeier

Hier geht es in erster Linie um Gitarristen, die in Bands spielen wollen, meistens mit elektrischer Gitarre, aber warum nicht auch mal akustisch. Gitarrenparts aus bekannten angesagten Beispielen werden vermittelt analysiert und entwickelt, aber auch einiges von dem Frischen Wind Ansatz (siehe oben) ist hier nötig. Begleitstilistiken, Solospiel, wie immer die 5 Lagen, Tonmaterial wie Tonleitern, Pentatoniken, und Akkordzerlegungen werden hier verständlich und anwendbar erklärt. Im Vordergrund steht das Survival Know-How, auf das es bei der Arbeit mit der Band ankommt.

Blues Gitarre: „Well, I woke up this morning…!“
Egal ob Pop, Rock, Jazz die Wurzel ist Blues. Unvermeidbar für alle Stilistiken. Vom drei Akkord Schema über rockig funkige modernere Blues Stilistiken wie Robben Ford bis hin zu  komplexen Formen im Be-Bop wie von Charlie Parker ein weites Feld. Mit wenig Tönen viel Feeling viel sagen bis zum Spielen bis der Arm abfällt – alles ist möglich…

Jazzgitarre: „to be or not to bop!“
Für Fortgeschrittene Improvisation, Stück aus dem Realbook, jazztypische Spielweisen Stilistiken vom Swing oder Gypsy Jazz bis Modern, Chordsoli, Oktavspiel, Walking Bass, Themen spielen, über Stücke improvisieren, modale Improvisation, Be-Bop Licks, nicht nur über die Akkorde, Harmonielehre. Die Schulung professioneller Pop und Rock Gitarristen in den renommierten Instituten ist im allgemeinen am Jazz Jazz/Rock, weil es einfach Zeit spart. Irgendwann muss man es ernsthaft angehen, hier trennen sich die Bubis von den Männern, jawohl 😉

Ukulele: „garantiertes Lächeln!“

JH mit Ukulele

JH mit Ukulele

Man kann machen was man will, eine Ukulele bringt immer ein Lächeln vor und hinter dem Instrument. Schwerpunkt ist hier im Unterricht: Ukulele für Gitarristen. Es gibt noch nicht viel Literatur zu dem Thema, wie kommt ein Gitarrist schnell mit der Ukulele auf den Punkt. Als Vorteil wird dabei genau der Bereich geübt, in dem Gitarristen oft schwächer sind: die hohen Lagen, die hohen Saiten. Als Einstiegsinstrument ist die Ukulele natürlich auch bei Anfängern beliebt. Ich selbst spiele Ukulele etwa seit 2000 als erweiterndes Nebeninstrument, aber ein richtig großer Fan wurde ich erst in letzter Zeit. Jetzt lässt sie mich nicht mehr los!

Bass it Basic: – nicht nur für Bassisten!

JH am Bass - Foto: Dr. Birgit Bornemeier

JH am Bass – Foto: Dr. Birgit Bornemeier

Die Aufgabe des Basses ist es zusammen mit dem Schlagzeug die rhythmische Basis, den Groove für die Musik der Band zu liefern. Hier wird dem Schüler anhand von Beispielen sowohl die handwerklichen Fähigkeiten als auch das Gefühl für den Groove vermittelt. Es werden alle Töne auf dem Griffbrett kennen gelernt, Intervalle studiert und was man damit anstellen kann. Das Tonmaterial wird anhand von Beispielen in die Praxis übertragen. Nicht nur für Bassisten sollte das interessant sein! Von den pumpenden Achtel-Bassfiguren im Rock über Grooves und Licks aus Pop und Rock und jazzige Walking Basslinien bis hin zu Slap-Techniken im Soul und Funk wird man hier fit für die Band. Ziel ist es dem Schüler die Fähigkeit zu vermitteln, selbständig und kreativ eigene Basslinien zu entwickeln und somit zu einem eigenen Stil zu finden.

Harmonielehre/Gehörbildung
Bei Bedarf ist Harmonielehre, Gehörbildung und Tonsatz ein Bestandteil des Instrumentalunterrichts, insbesondere wenn es um die Vorberietung auf ein Studium geht. Um den Überblick zu erleichtern wird das von Anfang an in kleinen Einheiten mit einbezogen, um musikalische Zusammenhänge und Abläufe zu erkennen und das eigene Spiel zu strukturieren. Ein gutes Gehör kann und sollte trainiert werden, es werden Intervalle, Akkorde und Harmoniefolgen hörengelernt.

Service
Als Gitarrenspezialist und Autor für das Magazin Akustik Gitarre stelle ich meinen Schülern selbstverständlich gern mein Wissen zur Verfügung, wenn es darum geht ein Instrument zu kaufen, zu verändern oder zu reparieren.
Auch einige Leihinstrumente können für den Unterricht zur Verfügung gestellt werden, hierbei handelt es sich aber nicht um irgendwelche billigen Gurken, sondern gut spielbare Instrumente, die sich ein Anfänger vermutlich nicht leichtfertig leisten würde. Minderwertige Gitarren helfen oft nicht weiter und sind im Gegenteil vielleicht dafür verantwortlich, dass das Gitarrespiel wieder aufgegeben wird, weil das Instrument schlecht bespielbar ist oder nicht schön klingt. Solange also auf die Traumgitarre gespart wird, wird hier ein Instrument zur Verfügung gestellt!

Mehr Infos: Guitarsonic.de